Gemeinsamer Aufruf: Ein ambitioniertes Gesetz für digitale Fairness zum besseren Schutz der Menschen im Internet
EuroHealthNet schloss sich über 200 Organisationen und Akademikern an, um die Europäische Kommission zu einem starken Digital Fairness Act aufzufordern, der einen wirksamen Online-Schutz für alle gewährleistet, insbesondere für gefährdete Gruppen wie Minderjährige, Senioren und Menschen mit Behinderungen.
Digitale Technologien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die digitale Welt hat auch die Verbreitung schädlicher Geschäftspraktiken begünstigt, die in vielerlei Hinsicht schädlich sind. Sie verursachen spürbare finanzielle, psychische und physische Schäden und gefährden den demokratischen Diskurs. Diese Praktiken sind keine Einzelfälle, sondern Bestandteil von Geschäftsmodellen, die auf asymmetrischer Information und Verhaltensmanipulation basieren. Dazu gehören süchtig machendes Design, unfaire Personalisierung und Influencer-Marketing.
Während der letzten Legislaturperiode verabschiedete die EU wichtige Gesetze zum besseren Schutz der Online-Nutzer, beispielsweise das Gesetz über digitale Dienste, das Gesetz über digitale Märkte und das KI-Gesetz. Diese Gesetze sind jedoch in ihrem Anwendungsbereich und Inhalt begrenzt und reichen daher nicht aus, um alle unfairen und schädlichen Praktiken zu unterbinden, die Unternehmen branchenübergreifend online anwenden.
Das Gesetz bietet die Chance zu zeigen, dass „Vereinfachung“ nicht gleichbedeutend mit Deregulierung sein sollte. Eine Aktualisierung des EU-Verbraucherrechts kann sowohl die Rechtssicherheit erhöhen als auch sicherstellen, dass digitale Märkte die Rechte der Menschen achten und gleichzeitig nachhaltigere Wirtschaftsmodelle fördern.
Lesen Sie den gemeinsamen Aufruf werden auf dieser Seite erläutert.











